Freitag, 24. April 2015

Laufen, Laufen, Laufen

Ihr Lieben, die Uni hat mich schon wieder nach nur zwei Wochen voll im Griff. Ich fasse jeden Tag zusammen, lerne, treffe mich mit Freundinnen in der Bib, die ebenfalls das Schicksal "Examen" dieses Semester mit mir teilen. Zu zweit, zu dritt, oder zu viert ist es dann nicht mehr ganz so schlimm. Schließlich merke ich dadurch, dass es nicht nur mir so geht. Aber aufgeregt bin ich irgendwie jetzt schon. Und dabei sind es noch Monate bis zu den Prüfungen! Irgendwie schaffen wir das aber schon.
Ich habe es glaub ich schon mal erwähnt, dass ich mich am Mai-Wochenende für einen Lauf über 10,9km angemeldet hab. Wirklich fit fühle ich mich nicht, Ende März/Anfang April konnte ich wegen nicht verschwindenden Halsschmerzen und abhanden gekommener Stimme zweieinhalb Wochen keinen Sport machen... Dementsprechend ist meine Ausdauer, die ich versucht hab mir über den Winter anzutrainieren auch wieder zurückgefallen. Aber was solls, angemeldet ist angemeldet und irgendwie werde ich schon ins Ziel kommen. Nur letzte möchte ich nicht werden! Am Sonntag laufe ich dann mit einer Freundin zusammen in meiner Studiumsstadt bei einem 7km Lauf mit, so zum Reinschnuppern. Ich hab zwar von früher Wettkampfserfahrung, aber nie im Langstreckenlauf. Ich war immer eine Sprinterin und Springerin, oder Mehrkampf. Aber über 800m bin ich bis jetzt noch nie hinaus gekommen. Ich bin also gespannt :)
 
 

Freitag, 17. April 2015

Wie der Zufall so will...

...entdecke ich doch gestern Abend diesen Eintrag. Er fasst in etwa das zusammen, was ich in meinem letzten Post angedeutet habe. Nehmt euch doch bitte die Zeit und lest den Text, es lohnt sich wirklich. Und denkt dann vielleicht etwas darüber nach.
 
 
 
 
 
 


Mittwoch, 15. April 2015

Das letzte Semester... und übers glücklich sein

Ihr Lieben, mein letztes Semester ist nun also endgültig angebrochen... Es ist so ein komisches Gefühl zu wissen, dass dies die letzte Zeit in dieser Stadt sein wird, in der Stadt, in der ich immer studieren wollte und alles daran gesetzt habe, das zu erreichen. Meine Eltern waren damals nicht begeistert, schließlich war es der Ort, der in Bayern am weitesten von meiner Heimatstadt entfernt ist. Aber sie haben mich, wie bei allem auch hier unterstützt und mir geholfen, auch diesen Traum verwirklichen zu können. Den Traum, das studieren zu können was ich seit der ersten Klasse möchte und in der Stadt, in die ich mich einfach so verliebt habe. Meinem Freund zuliebe werde ich wieder zurück gehen, in unsere Heimat. Es stört mich nicht, denn durch meinen Auszug von zu Hause habe ich diesen Ort anders kennengelernt, neu lieben gelernt. Ich freue mich wieder dorthin zu kommen. Auch wenn mein Freund mir vor Kurzem gesagt hat, dass so gerne mit mir in meiner Studienstadt leben würde, er hat sie mittlerweile so ins Herz geschlossen. Aber da er eine Art Duales Studium bei der Stadt macht und von der auch übernommen wird wäre es blöd, diese Sicherheit aufzugeben. Vorallem weil es ja noch nicht sicher ist, ob ich nach dem Referendariat eine Stelle bekommen werde (geschweige denn wo).
Wir denken da beide immer etwas spießig, ich weiß. Aber so sind wir eben. Wir sind beide nicht so wie so viele anderen in unserem Alter. Mittlerweile ist es doch immer so, dass alle sich irgendwie selbst verwirklichen und finden wollen, frei sein wollen, unbedingt nach Afrika, Südamerika, Australien oder Neuseeland wollen. Klar möchte ich diese Länder auch einmal sehen, aber muss das jetzt, sofort sein? Warum kann ich das nicht auch später machen? Warum muss alles immer höher, größer, weiter und toller sein? Warum können wir nicht damit zufrieden sein was wir haben? Ich bin glücklich mit meinem Leben, sehr glücklich. Ich wüsste nichts, was ich daran verändern würde. Es ist so wie es ist genau richtig. Zumindest für mich.
 
 
 
 
Diese Karte liegt in meinem Kalender und der Spruch ist sozusagen mein Lebensmotto. Ich finde, wenn man sich daran hält, dann geht man viel leichter durchs Leben. Dann schätzt man alles ganz anders und sieht die Welt mit anderen Augen. Ich bin eine Träumerin, das gebe ich zu. Aber bis jetzt komme ich damit sehr gut durchs Leben. Und so werde ich es auch weiterhin machen. Ich freue mich, wenn ich in einem Regal unvorhergesehen Schokolade finde, ich freue mich über jeden schönen Sonnentag, ich freue mich über neue Schuhe (wie wohl jede Frau ;)), ich freue mich sogar, wenn ich meine Anschlusszüge erreiche. Ich freue mich, wenn das Essen, das ich koche schmeckt, ich freue mich, wenn ich beim Joggen einmal kein Seitenstecken bekomme, ich freue mich, wenn ich mein Zimmer aufgeräumt habe, auch wenn ich weiß, dass es in kürzester Zeit wieder unordentlich sein wird. Ich habe keine rosarote Brille auf und renne auch nicht immer mit einem Grinsen durch die Gegend. Ich bin eben wie jede andere auch. Mal traurig, mal glücklich, mal schlecht gelaunt, an anderen Tagen gut. Und ich würde mein Leben gegen kein anderes eintauschen wollen :)
 
 


Montag, 23. März 2015

Abgegeben!!!!

Endlich, endlich hab ich meine Arbeit abgegeben. 132 Seiten sind es letztendlich geworden und ein bisschen war ich schon stolz, als ich sie heute gebunden und alles in den Händen gehalten hab und sie meiner Dozentin gegeben hab. Wieder ein komplettes Kapitel des Studiums abgeschlossen. Hoffentlich mit einer guten Note. Jetzt kommt nur noch das Examen im Herbst, mit dem Zusammenfassen werde ich diese Woche noch beginnen.
Die letzten zwei Woche war so herrliches Wetter. Das hab ich genutzt und war ganz oft joggen und einmal sogar zwei Stunden Radfahren. Es war so wunderschön die Gedanken frei zu lassen. Ich brauch einfach immer die Zeit für mich. Um meine Gedanken zu ordnen. Ich war schon immer ein nachdenklicher Mensch. Kindlich und gleichzeitig nachdenklich, so werde ich wahrscheinlich auch ewig bleiben. Das Kind in mir wird nie verschwinden. Und das ist vielleicht auch gut so.
Bald ist schon wieder Ostern, dass heißt, dass ich endlich wieder Süßigkeiten essen darf! Ich hab wie die letzten Jahre auch schon auf Nascherein verzichtet, ich hab davon nämlich einen nicht normalen Konsum. Und in diesen paar Wochen nehm ich mich immer zusammen und verzichte darauf. Es klappt auch immer ganz gut, nach der ersten Woche hab ich mich immer schon daran gewöhnt. Nüsse erlaube ich mir allerdings immer, besonders Studentenfutter mit den Rosinen sind mir da wichtig, sie schmecken wenigstens süß. Trotzdem freu ich mich schon auf Ostersonntag, denn ab da werde ich das "Verbot" wieder aufheben :)
 
 


Mittwoch, 11. März 2015

Stress, Stress, Stress...

Hallo ihr Lieben :)
 
ich melde mich auch mal wieder und hoffe, es geht euch allen gut. 
Bei mir geht es derzeit drunter und drüber. Ich hab mit meiner Zulassungsarbeit so viel zu tun und es nimmt einfach kein Ende. Geschrieben ist alles und ich les jetzt jeden Tag und verbessre, und les, und verbessre, und les, und... Ich mag mein Thema so gerne, ich bin mit vollem Herzen dabei. Aber langsam ist es einfach genug und ich mag nicht mehr. Und das formatieren kommt ja auch noch... Ich bin sowas von froh, wenn ich dieses Monstrum an Arbeit endlich fertig gebunden in den Händen halten kann und abgebe.
 
Dann ist mein Freund den Monat im Ausland. Und ich vermiss ihn einfach so sehr, ich würde so gern Zeit mit ihm verbringen. Stattdessen bin ich hier alleine und bin traurig, weil er nicht bei mir ist. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr an meinem Freund hänge und in einer gewissen Art und Weise abhängig von ihm bin. Ich weiß, dass ist nicht die beste Eigenschaft, aber ich brauch ihn einfach bei mir. Ich weiß gern was er macht (jaaaa, ich kontrollier ihn auch noch...) und zugegeben auch mit wem. Und wenn er so weit weg ist geht das einfach nicht. Er weiß wie schwer es mir fällt und er bemüht sich auch unglaublich. Aber ich zähle schon jetzt die Tage bis er endlich wieder bei mir ist. Über die Ostertage wollen wir vier Tage am Main mit dem Rad entlang fahren, also falls das Wetter mitspielt. Also drückt die Daumen, dass die Sonne zu dem Zeitpunkt scheint :)